Das Kupieren der Rute ist eine körpersprachliche Behinderung. Die Hunde müssen ersatzweise mit dem ganzen Hinterteil „wedeln"; ein Erkennen der Launen ist für Hunde und Menschen schwieriger. Kurze Haare tun sich naturgemäß schwer beim Sträuben, überlange Lefzen (zum Beispiel bei Doggenartigen) können nicht die Zähne entblößen. Dafür reicht nur die Haut auf dem Nasenrücken, um gekräuselt zu werden. Das Wedeln mit der Rute ist nur ein Zeichen der Erregung. Das heisst nicht, wie allgemein angenommen, dass er dabei grundsätzlich freundlich gestimmt sein muss. Beim Beurteilen muss man also neben allgemeinen Befindlichkeiten diese arttypischen Varianten einbeziehen, um von einer artgemässen Grundhaltung ausgehen zu können. All diese Parameter bilden ein Gesamturteil. Und auch das ist nur ein vorläufiges. |